Geprüfter Personalreferent

Heute kam die freudige Botschaft per Post: ich habe die Weiterbildung zum geprüften Personalreferenten bestanden!

Zeugnis geprüfter Personalreferent (Laudius)

In einem meiner letzten Posts habe ich zum Thema „die Axt schärfen“ ja bereits geschrieben, warum es wichtig ist, sich ständig weiterzubilden. Für mich als Führungskraft und als Business Coach ist es wichtig ein solides Fundament in Personalthemen zu haben. Und ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich viel Spaß dabei hatte, in den letzten Monaten die Basics zu Human Ressource Management, Führungsstilen, Recruiting, Arbeitsrecht, Vergütungssystemen, Betriebsrat, Datenschutz und vielem mehr zu lernen.

Nun bin ich auch geprüfter Personalreferent und freue mich Euch noch besser bei Eurer Weiterentwicklung zur Seite zu stehen…

Euer Business Coach

Christoph

Bin ich dem Hypnotiseur willenlos ausgeliefert?

Mensch wird von Schlange hypnotisiert

Durch Bühnen- oder Showhypnosen, die in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen haben, wurde bei vielen Menschen ein falsches Bild geprägt. Neben der Skepsis über die Wirksamkeit hat sich auch die Angst verbreitet, dem Hypnotiseur willenlos ausgeliefert zu sein. Angewandte Hypnose hat aber damit nichts zu tun. Die Coachees nehmen die Cybernetic-Trance-Works Hypnose (CTW) von Oliver Ruppel als eine sehr tiefe und angenehme Entspannung wahr bei der wir uns unterhalten.  Oft wird dieser Zustand auch mit dem umgangssprachlichen „Dösen“ verglichen. Demnach ist Hypnose kein Schlaf und die Coachees sind die gesamte Zeit bei vollem Bewusstsein und können sich im Anschluss an alles erinnern. Sie behalten auch die gesamte Zeit über die Kontrolle. Dies ist aber auch ganz entscheidend: eine langfristig wirksame Veränderung kann natürlich nur erfolgen, wenn das Gefühl der “Stimmigkeit” beim Coachee wiederhergestellt ist. Stimmigkeit bedeutet in diesem Kontext, dass der Coachee ein Teil der Welt ist und wieder locker mitspielt. Stimmigkeit ist nicht zu verwechseln mit „gutem Gefühl” – sondern es bedeutet, wieder die eigenen Gefühle wahrzunehmen und auch zuzulassen. Dies funktioniert nicht, wenn der Hypnotiseur sich dem Coachee durch Suggestionen und Manipulationen „aufzwingt“.

Euer Business Coach

Christoph

Business Coaching und Hypnose – passt das zusammen?

Legofigur liegt auf Sofa und wird hypnotisiert

Business Coaching und Hypnose passt das zusammen?

Die Hypnose, die ich als Ergänzung zum Coaching nutze, ist die Cybernetic-Trance-Works-Hypnose (CTW) von Oliver Ruppel. Hier ist der Hypnotiseur bzw. Coach nur ein reiner Aufmerksamkeitslenker. Konkret erfasst der Coach im ersten Schritt wie die Wahrnehmungsstrukturen und Verhaltensmuster des Coachees sind und wo es hakt. Wichtig ist die Erkenntnis, dass alle Verarbeitungsstrukturen, die wir irgendwann durch Konditionierung erlernt haben, auch wieder neu lernen können. Das Ziel der Hypnose in unserem Coaching ist immer, eine echte Verbesserung bzw. Veränderung der Situation des Coachees zu erreichen. Dies wird erreicht, wenn der Coachee ein Gefühl der Stimmigkeit erlebt und wieder ins Zentrum seiner eigenen Welt rückt. Mit letzterem gemeint ist, dass er wieder das Gefühl die Kontrolle über seine Welt zu haben und nicht ein ohnmächtiger Zuschauer.

Wie auch im Systemischen Coaching bietet der Coach keine Lösungen an, sondern begleitet den Coachee bei der Lösungsfindung. In der hypnotischen Trance haben wir einen bewussten Zugang zu unbewussten Lernbereichen unseres Gehirns, wodurch wir unerwünschte Verhaltens- sowie Denkmuster korrigieren und nachhaltig verändern können. Typische Anliegen sind Prüfungsangst, extremes Lampenfieber, Phobien, tiefsitzende Konflikte und Stress. Viele dieser Themen haben direkte Auswirkungen auf unsere Berufsleben und demnach ist die klare Antwort: Ja, Business Coaching und Hypnose ergänzen sich ideal!

Euer Business Coach

Christoph

An Ärger festzuhalten ist wie Gift zu trinken und erwarten, dass der andere dadurch stirbt!

Legofigur schaut böse

Vor einigen Tagen habe ich bei Instagram einen Post zu einem Zitat von Tom Hardy gelesen: „Hör auf jedem alles zu vergeben und Schei*sse über Dich ergehen zu lassen. Die Leute wissen ganz genau was sie tun!“. Unter dem Zitat haben ganz viele dem eingestimmt und waren der Ansicht, dass man sich nicht verbiegen lassen soll und sonst seinem Selbstbewusst und Selbstbild schaden würde. Am besten sollte man mit voller Wucht zurückschlagen und unnachgiebig sein.

Auch wenn ich Tom Hardy wirklich stark finde, dazu folgende Überlegungen: Es ist richtig, sich nicht alles bieten zu lassen und seine Meinung zu äußern. Natürlich sollte man nicht alles nicht in sich hineinfressen. Aber darum geht es auch nicht. Buddha hat es auf den Punkt gebracht: „An Ärger festzuhalten ist wie Gift zu trinken und erwarten, dass der andere dadurch stirbt.“

Die Erfahrung zeigt, dass es die Anderen nicht interessiert, wenn du an der Wut festhältst, aber es belastet denjenigen der selbst an der Wut festhält. Auch wenn es im ersten Moment paradox klingt, ist es für einen selbst besser, dem anderen zu vergeben. Demnach hat das Vergeben nichts mit Altruismus zu tun, denn man tut dies für sich selbst. Und das Schöne: Man muss dies nicht einmal persönlich machen – es reicht dies in Gedanken zu tun. Hier kann beispielsweise Hypnose helfen.

Euer Business Coach

Christoph

Was ist eigentlich… der Halo-Effekt?

Business Coach Christoph mit Heiligenschein

Wir halten uns sehr gerne für objektiv in der Bewertung von anderen Menschen, aber es gibt Fehleinschätzungen, denen wir regelmäßig erliegen. Eine dieser häufigen Fehleinschätzungen beruht auf dem sogenannten Halo-Effekt. Der Begriff Halo steht im Englischen für Heiligenschein und beschreibt die Abstrahlwirkung der Heiligenscheins. Einzelne Fähigkeiten, Kompetenzen oder Eigenschaften einer Person verursachen einen positiven Eindruck beim Betrachter, der die nachfolgende Wahrnehmung und somit den Gesamteindruck positiv beeinflusst. Der Beurteiler ist quasi geblendet.

Ein typisches Beispiel ist, wenn der Deutschlehrer als Betrachter davon ausgeht, dass sein Schüler, der sehr gut in Deutsch ist, auch in anderen Fächern sehr gut ist – ohne jedoch dafür Anhaltspunkte zu haben. Der Halo-Effekt (auch Heiligenschein-Effekt) kann auch in die andere Richtung wirken – und heißt dann Teufelshörner-Effekt. Der im Beispiel genannte Deutschlehrer würde dann bei einem seiner schlechten Schüler davon ausgehen, dass er auch schlecht in anderen Fächern ist.

Oft hat der Halo- bzw. Teufelshörner-Effekt etwas mit Sympathie zu tun. Menschen die wir sympathisch oder attraktiv finden, bewerten wir grundsätzlich als besser und kompetenter als Menschen, die wir unsympathisch oder unattraktiv finden.

Was kann man also tun, um nicht auf diesen Effekt hereinzufallen z.B. als Lehrer, Professor, Führungskraft oder ähnlichem? Zum einen hilft uns schon einmal die Erkenntnis über den Halo-Effekt. Zum anderen kann es hilfreich sein bei mehreren zu beurteilenden Personen diese erst zu einem Teilaspekt zu bewerten, sowie miteinander zu vergleichen und anschließend zum nächsten Teilaspekt überzugehen. Damit kann verhindert werden, dass der Beurteiler vom Gesamteindruck auf die Einzelmerkmale schließt. 

Euer Business Coach

Christoph

Was ist eigentlich…das Hochstapler-Syndrom (auch Impostor-Syndrom)?

Maske schaut eine Maske in ihrer Hand an

Im Coaching beobachte ich immer wieder, dass sehr erfolgreiche Menschen Selbstzweifel haben, obwohl sie nach allgemeinen Maßstäben sehr erfolgreich sind und einen sehr guten Ruf bei ihren Kollegen und Vorgesetzten genießen. Auf der einen Seite schreiben sie ihre Erfolge in der Regel externen Umständen wie Glück oder Zufall zu. Auf der anderen Seite schreiben sie Misserfolge intern zu – also sich selber bzw. ihren mangelnden Fähigkeiten. Betroffene fragen sich, wann es ihren Vorgesetzten oder Kollegen auffällt, dass sie in Wirklichkeit nicht gar nicht so kompetent sind, sondern bloß Hochstapler. Wenn ihnen dann noch ein Fehler unterläuft – auch wenn es ein relativ kleiner bzw. unbedeutender Fehler war –, dann stellen sie sich komplett in Frage und ihr Selbstvertrauen schwindet massiv.

Was kann Betroffene helfen?

Oft hilft es den Betroffenen schon zu wissen, dass es das Hochstapler-Syndrom gibt. Zusätzlich hilft die Erkenntnis, dass ein einziger Fehler nicht alles was die Person erreicht hat, in Frage stellt. Wenn also das Gedankenkarussell wieder losgeht, hilft es sich dessen bewusst sein. Auch hier kann ein Perspektivwechsel helfen – was würde ich einem Freund raten, der sich in dieser Situation befindet?

Euer Business Coach

Christoph